Lotta Meyer

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Lotta kenne ich von der AMD Hamburg, wo sie Modedesign studierte. Zwischendurch hat sie sich netterweise mal die Zeit genommen, mir von ihrem Studium und ihren Plänen für die Zukunft zu erzählen. Die Fotos zeigen Lottas Arbeiten, die ich schon bei der AMD Open House Modenschau bewundern durfte.

Midia: Wie bist du dazu gekommen, Modedesign zu studieren?
Lotta: Als Kind habe ich immer gerne gebastelt und meine Oma hat mir dann das Nähen beigebracht. Auch heute ist meine Oma noch eine richtig gute Hilfe bei kleinen Fertigungsproblemen.
Mit sieben Jahren habe ich mitbekommen, dass es neben Schneidern auch Designer gibt. Mein Interesse an Mode – und nicht nur Nähen – wurde immer größer und von da an war mir klar, dass ich Modedesignerin werden möchte.
Um mir ganz sicher zu werden und meine Bewerbungsmappe zusammenzustellen, habe ich erst mal einen siebenmonatigen Kurs bei Parsons in NY gemacht. Dann war ich drei Monate in einer Theaterschneiderei in Paris.

Midia: Wie ausgeprägt war dein modisches Interesse als Kind?
Lotta: Knöpfe und Stoffe fand ich schon immer schön. Allerdings hatte ich als Kind einen merkwürdigen Kleidungsstil. Jeans und rot mochte ich gar nicht. Inzwischen ist rot meine Lieblingsfarbe und Jeans sind seit ich dreizehn war fester Bestandteil meiner Garderobe.

Midia: Was gefällt dir an deinem Studium am besten?
Lotta: Ich kann den ganzen Tag machen was mir Spaß bringt. Alle Fächer in meinem Studium sind toll. Ganz besonders mag ich Textiltechnologie, Zeichnen und Nähen.

Midia: Was inspiriert dich?
Lotta: Das können oft ganz kleine Sachen sein. Etwa Fehler in Filmen oder Gebäuden.
Knöpfe oder einzelne Bilder. Oft passiert Inspiration eher unterbewusst.
Bei den Designern sind es John Galliano und Lanvin Designer Alber Elbaz, die mich anregen.

Midia: Wie hältst du Ideen fest, die dir mitten am Tag in den Sinn kommen?
Lotta: Ich habe immer mein schwarzes Skizzenbuch dabei, in dem alles festgehalten – und einen Stift.

Midia: Was würdest du studieren, wenn nicht Modedesign?
Lotta: Etwas mit Sprachen. Englisch, Französisch und Schwedisch spreche ich schon, und Japanisch würde ich gerne lernen. Besonders Sprichwörter faszinieren mich.

Midia: Was für Pläne oder Träume hast du für die Zeit nach deinem Studium?
Lotta: Ich möchte erst mal ein paar Jahre arbeiten und noch möglichst viel lernen. In absehbarer Zeit plane ich mich mit meiner Schwester zusammen, selbstständig zu machen. Das Konzept steht schon, aber mehr wird nicht verraten.

Das Model auf den Bildern ist Helen Roy von PMA Models in Hamburg, und die wunderbaren Fotos hat Kristina Steiner gemacht.

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